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Projekt  COMMONS & COLOGNE
Ein Projekt von Doris Frohnapfel und Ina Wudtke.

KÜNSTLERPLAKATE
von Doris Frohnapfel

Die Plakate

Künstlerische Plakate haben die Veranstaltungen begleitet.
Das formale Format ist ein Din A1 Blatt, doppelseitig bedruckt. Das inhaltliche Format liegt zwischen Dokumentation, stark akzentuiertem Statement, visuellem Programmheft und markanten fotografischen Perspektiven. Die eine Seite zeigt eine zentrale Fotografie, die andere ist aus Bild- und Textinformationen zusammen montiert. Den Blatthintergrund bildet das blaue Muster von Affichen-Plakatpapier.

1a. Blick auf eine der „Säulenhallen“ der U-Bahneingänge am Breslauer Platz – 1b. Ausschnitte vom Breslauer Platz, im Schatten des Domes, die Umgebung der Kokett-Bar, in der die Auftaktveranstaltung von Commons & Cologne stattfand. Die Fotografien illustrieren einige der im Cabaret Cologne angeführten Orte.





2a. Das Plakat zum Ebertplatz von Arne Schmitt. Eine nicht funktionierende Brunnenanlage auf einem städtischen Platz in einer anderen deutschen Stadt – als Analogie zum Brunnen auf dem Ebertplatz.



3a. Die einer Autobahn ähnliche Nord-Süd-Fahrt, die das Planquadrat durchschneidet, und die, wenn man hier an dieser Stelle, oder auch im Verlauf bis zum Theodor-Heuss-Ring, war, eigentlich immer (fast) leer war – 3b. eine schriftliche Skizze zum Stadtspaziergang mit Bildern der Stationen im Kontext ihrer baulichen Geschichte.





4a. Ein Zitat von Heinrich Böll, der im Verlaufe des Projektes wieder zu entdecken war. Er ist viel in Köln spazieren gegangen und hat darüber geschrieben. Schon am Anfang der Recherchearbeiten war seine Kritik an der Nord-Süd-Fahrt zitiert worden, dass sie „praktisch ganze Viertel zu Friedhöfen gemacht hat“ – 4b. eine Fotografie vom performativen Stadtspaziergang.